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Werner: “Die Pressefreiheit sollte ganz oben auf der politischen Agenda stehen”

Sind Soziale Medien ein Segen oder ein Fluch für die Medienbranche?

Eva Werner: Soziale Medien gehören zu modernem Journalismus. Wir können die Uhr nicht zurückdrehen. Deshalb stellt sich diese Frage so für uns gar nicht. Es geht darum, moderne Medien zielführend zu nutzen,

Haben sich die Arbeitsbedingungen der Journalisten in den letzten zehn Jahren verbessert oder verschlechtert?

Eva Werner: Das lässt sich nicht generalisieren. Allerdings gab es schon auffällig viele Entlassungen, teilweise von hunderten von Leuten gleichzeitig. Die Einstellung der Financial Times Deutschland, die Umwandlung der Westfälischen Rundschau in eine Phantomzeitung oder die Reduzierung der Frankfurter Rundschau sind da nur die Spitze des Eisbergs.

Wenn sie zwei medienpolitische Wünsche umsetzen dürften, welche wären das?

Eva Werner: Die Pressefreiheit sollte ganz oben auf der politischen Agenda stehen sowie das Wissen um den Wert des Journalismus in der Bevölkerung.

Eva Werner, Bildungsreferentin, Deutscher Journalisten Verband
Foto: DJV
Das Interview wurde per E-Mail schriftlich durchgeführt.